US-Regierung droht Microsoft erneut mit Millionen-Strafe

Donnerstag, 18. Dezember 1997

Das US-Justizministerium hat erneut beantragt, Microsoft wegen ihrer Vermarktungsstrategie mit einer Strafe von einer Million Dollar pro Tag zu belegen. Vorige Woche hatte ein US-Bundesgericht dem Software-Konzern per einstweiliger Verfügung untersagt, das PC-Betriebssystem Windows 95 gemeinsam mit dem Web-Browser Internet-Explorer zu vertreiben. Microsoft hatte dagegen Einspruch eingelegt, den Richterspruch aber befolgt. Allerdings mit dem Hinweis an die PC-Hersteller, daß die Entfernung des Explorers die Funktionstüchtigkeit von Windows beeinträchtigen könne. Nach Meinung des Justizministeriums verstoße diese Empfehlung gegen die richterliche Verfügung.
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