US-Musikverband einigt sich mit P2P-Usern

Dienstag, 30. September 2003
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Tauschbörsennutzung Musikindustrie Verband WSJ


Der US-amerikanische Verband der Musikindustrie RIAA hat sich mit 52 der 261 wegen illegaler Tauschbörsennutzung angeklagten Internetnutzer außergerichtlich geeinigt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, haben weitere zwölf Personen, die von der RIAA noch nicht gerichtlich verfolgt wurden, ebenfalls der außergerichtlichen Einigung zugestimmt. Zudem hat die RIAA 838 schriftliche Erklärungen von Usern erhalten, die das Amnestie-Angebot der Musiklobby nutzen wollen.

Die RIAA hatte Tauschbörsennutzern angeboten, sie nicht strafrechtlich zu verfolgen, wenn sie zugeben, Files im Internet verbreitet zu haben und diese auch wieder von ihrem Computer löschen. Die RIAA hat eigenen Angaben zufolge nur jene P2P-User verklagt, die im Schnitt mehr als 1.000 Song-Files im Internet getauscht haben. mas
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