US-Magazine leiden unter geringem Anzeigenaufkommen

Freitag, 11. Juli 2008

Die Anzeigenverkäufe bei Zeitschriften in den USA sind im abgelaufenen Quartal um mehr als 8 Prozent zurückgegangen. Besonders drastisch sparte die Automobilindustrie, die 21,3 Prozent weniger Anzeigenseiten schaltete. Auch Werbeseiten für Technikprodukte gingen um 17,5 Prozent zurück. Grund ist die allgemeine Wirtschaftsflaute. Nicht betroffen sind Luxusgüterhersteller, die sogar verstärkt in High-End-Modemagazinen, Einrichtungs- und Reisemagazinen warben. Das ist das Ergebnis einer Studie des amerikanischen Publishers Information Bureau, die die "New York Times" veröffentlicht hat.

Den Magazinen in den USA geht es damit noch deutlich besser als den Zeitungen, die schon im letzen Jahr 8 Prozent Anzeigenverlust hinnehmen mussten. Grund: Die Magazine hängen nicht von Kleinanzeigen ab, die den größten Einfluss auf die Zeitungskrise hatten. Für 2008 sagt die Studie den Tageszeitungen ein Minus von 10 Prozent voraus. np



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