Top-Quoten für TV-Berichte zu Winterspielen

Mittwoch, 13. Februar 2002

Bei den olympischen Ringen kommt man derzeit an ARD und ZDF kaum vorbei. Der große Medienaufwand, mit dem die beiden öffentlich-rechtlichen Sender derzeit die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City begleiten, wird von den Zuschauern goutiert.

Vor allem Sven Hannawalds Triumph bei der Vierschanzen-Tournee vor einigen Wochen dürfte die Anziehungskraft des Luftzirkus bei der TV-Gemeinde deutlich angeheizt haben. Das Springen von der Normalschanze wurde so nicht ganz unerwartet zum Krimi mit Quotengarantie. Knapp 11 Millionen Zuschauer schalteten am Sonntag auf die Live-Berichterstattung in der ARD und wurden Zeuge von Hannawalds Silber-Sprung.

Bei den acht Sendungen, die das Erste bis Montag in werberelevantem Umfeld übertragen hat, lag der durchschnittliche TKP (14- bis 49-Jährige) bei passablen 22 Euro. Auch die ZDF-Übertragung des Biathlon-Wettbewerbs der Frauen, bei dem eine Goldmedaille in die Statistik des deutschen Medaillenspiegels wanderte, dürfte für Jubel bei den Mainzern gesorgt haben: Mit knapp 8 Millionen Zuschauern (ab 3 Jahre) reichte es immerhin für einen Zuschauermarktanteil von 25,9 Prozent.

Zufrieden dürften Eurosport und DSF sein. Bei Eurosport sorgte die Eröffnungsfeier, die auch beim Ersten lief, für Top-Quoten, beim DSF stieß das Olympiamagazin auf gute Resonanz.
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