Top 25 der Fachzeitschriften bleibt auf Wachstumskurs

Mittwoch, 23. April 2008
Aktuelle Ausgabe des umsatzstärksten Fachtitels in Deutschland
Aktuelle Ausgabe des umsatzstärksten Fachtitels in Deutschland

Das "Deutsche Ärzteblatt" bleibt der umsatzstärkste Fachtitel in Deutschland. Der wöchentlich erscheinende Fachtitel aus dem Deutschen Ärzteverlag in Köln hat im vergangenen Jahr bei einem Plus von 8,6 Prozent erstmals mehr als 50 Millionen Euro umgesetzt. Hinter dem "Deutschen Ärzteblatt" folgen "Lebensmittel Zeitung" (LZ) und "TextilWirtschaft" (TW), beide aus dem Deutschen Fachverlag (DFV) in Frankfurt, in dem auch HORIZONT erscheint.

Beide Titel verzeichnen einen leichten Zuwachs. Die "LZ" steigerte ihre Anzeigenerlöse um ein Prozent auf gut 39 Millionen Euro, der "TW"-Werbeumsatz nahm um 2,3 Prozent auf über 23 Millionen Euro zu. Das Führungstrio kommt zusammen auf 113,2 Millionen Euro und steuert damit fast ein Drittel zum Top-25-Gesamtumsatz bei.

Zwar konnten die erfassten Fachtitel insgesamt ihren Anzeigenumsatz 2007 gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent steigern, doch das Wachstum hat sich verlangsamt. Im Jahr 2006 hatten sie noch ein Plus von 4,1 Prozent erwirtschaftet. 60 Prozent der Fachzeitschriften befanden sich vergangenes Jahr im Aufwärtstrend. Relativ am stärksten zugelegt haben "Maschinenmarkt" (plus 19,5 Prozent) von Vogel Business Medien in Würzburg, die "Neue Juristische Wochenschrift" (plus 12,8 Prozent) von C.H. Beck in München und die "Computerwoche" von IDG (plus 11,9 Prozent) in München.

Der Deutsche Fachverlag ist unter den Top 25 mit fünf Titeln am häufigsten vertreten
Der Deutsche Fachverlag ist unter den Top 25 mit fünf Titeln am häufigsten vertreten
Unter den Top 25 ist der Deutsche Fachverlag mit fünf Titeln am häufigsten vertreten. Sie bringen es zusammen auf rund 27 Prozent des kumulierten Umsatzes.

Drei Fachzeitschriften stammen aus der Weka-Gruppe, jeweils zwei von Springer Science + Business Media und IDG. rol
Meist gelesen
stats