Top 100 Medienunternehmen: Euvia Media, Cornelsen und QVC legen prozentual am kräftigsten zu

Mittwoch, 28. Juli 2004

Bertelsmann/Gruner + Jahr liegen mit Abstand vor Springer, WAZ, Holtzbrinck und Pro Sieben Sat 1 Media - so lautet die Reihenfolge im HORIZONT-Ranking der größten deutschen Medienunternehmen 2003. Die Top 100 haben im vergangenen Jahr zusammen 56,1 Milliarden Euro und damit 4,1 Prozent weniger als 2002 erwirtschaftet.

Zwei Drittel der Sender, Verlage und Außenwerber mussten erneut Erlöseinbußen verkraften. Allerdings scheint die wirtschaftliche Wende erreicht: Viele Medienhäuser melden ein verbessertes Ergebnis. Personalabbau und Kürzungen auf der Kostenseite zeigen also offensichtlich Wirkung.

Vor allem auf das Konto der großen Verlage ist deutlich weniger Geld als in den Vorjahren geflossen. An absoluten Zahlen gemessen sind Weltbild (plus 196 Millionen Euro), Premiere (plus 137 Millionen Euro) und Burda (plus 122 Millionen Euro) die Umsatzgewinner 2003. Die höchsten Zuwachsraten erzielten Euvia Media (Neun Live) mit einem Plus von 46 Prozent, die Cornelsen Verlagsgruppe (plus 39,5 Prozent) und QVC (plus 30,8 Prozent). sch

Chart: Medienhäuser mit den höchsten Zuwachsraten 2003

Chart: Größte Verlagshäuser unter den Top 100 Medienunternehmen 2003

Das komplette Ranking gibt es in der Ausgabe 31/2004 von HORIZONT, die am morgigen Donnerstag erscheint.
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