"To be" or not to be - Kundenmagazin in der Warteschleife

Montag, 05. März 2001

Ursprünglich sollte das Kundenmagazin "To be" im April erscheinen. Doch der Termin kann nun offenbar nicht eingehalten werden. "Der Investor hat seine vorgesehene Beteiligung kurzfristig zurückgezogen", erklärt Herbert Winterling, Vorstand von 2b-Business-Medien. Dabei handelt es sich um die Schlott-Sebaldus-Gruppe in Nürnberg. Aber, sagt Winterling, "die Idee wird ja nicht schlechter, weil uns fünf Meter vor dem Ziel der Investor abgesprungen ist." Er will an dem neuen, an "GEO" oder "Vogue" orientierten Business- und Lifestylemagazin "To be" festhalten.

Das 200 Seiten starke Monatsheft erreicht dabei den Empfänger über einen "Magazin-Sponsor". Die Datenbank im Internet (www.tobemagazin.de) umfasse bereits zwei Millionen Adressen und kann weiter aktualisiert werden. Die Personalisierung des Heftes erfolgt unter anderem durch ein individuelles Editorial. Das vierfarbige Heft mit seinen 13 Rubriken sollte mit einer Startauflage von mindestens 1,2 Millionen Exemplaren erscheinen und den Sponsor 7 Mark kosten.

Dafür kann er Werbung kostenlos schalten. Andere zahlen für eine Seite 70.000 DM brutto. 80 Seiten plant Winterling für die Werbung ein, im Höchstfall sollen es 50 kostenfreie für die Sponsoren sein. Laut Winterling war das Heft durch die Redaktion bei P & P in Gütersloh "fix und fertig" erstellt. Er wolle aber erst auf den Markt gehen, wenn ein "dauerhaftes und regelmäßiges Erscheinen" gesichert sei.
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