"Titelbildcalculator" bewertet Zeitschriftencover: Was zieht am Kiosk?

Freitag, 08. Januar 2010
Welches Cover springt dem Leser am besten ins Auge?
Welches Cover springt dem Leser am besten ins Auge?

Das Hamburger Medienberatungs- und Marktforschungsunternehmen IF-Com hat ein Analysetool entwickelt, das Verlagen bei der Auswahl ihrer Zeitschriftencover helfen soll. Der so genannte "Titelbildcalculator" soll diejenige Kombination von Komponenten - Themen, Bilder und Schlagzeilen - ermitteln, die im Zeitschriftenregal den größten Erfolg verspricht. "Optimierte Titelblätter erhöhen die Verkaufschancen von Magazinen im Einzelverkauf", sagt IF-Com-Geschäftsführer Sven Dierks. Das Tool sei dann einsetzbar, wenn unterschiedliche Layoutvarianten zur Auswahl stehen. "Dabei werden auch die komplexen Beziehungen zwischen Themen und Titelfotos berücksichtigt", so Dierks: "Manche Themen neutralisieren sich gegenseitig, andere Kombinationen polarisieren stark." Per Online-Befragung bewerten Probanden aus der Zielgruppe den Gesamteindruck der Cover-Vorschläge. In der Analyse werde die Wirkweise der einzelnen Elemente isoliert dargestellt, verspricht IF-Com: "Dabei können selbst kleine Unterschiede in der möglichen Kaufneigung rechnerisch sichtbar gemacht werden." Auch Preisschwellen würden untersucht, daraus resultierten Empfehlungen zur Preisgestaltung. rp
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