"Timescout"-Studie: Werbung im Web verliert Akzeptanz

Dienstag, 17. August 2004

Jugendliche haben im Durchschnitt 160 Euro im Monat zur freien Verfügung. Über 40 Prozent der 11- bis 29-Jährigen geben viel und sehr viel davon für Mode aus, 37 Prozent fürs Ausgehen und über 30 Prozent für Softdrinks. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Welle der "Timescout"-Studie der Hamburger Agentur T-Factory.

An der Spitze der Anschaffungswünsche stehen digitale Fotokameras, Autos und Laptops. 82 Prozent der jungen Deutschen informieren sich im Internet "über neueste Trends". Auf den Plätzen folgen die Free-TV-Sender (78 Prozent) und Radio (74 Prozent). Die Medien, über die sich Jugendliche Werbung am liebsten vermitteln lassen, sind Produktproben (54 Prozent Zustimmung), Gratispostkarten (41 Prozent) und Zeitschriften (40). Am Ende der Skala rangieren TV (27 Prozent), Plakate und PoS-Werbung (je 25). Im Vergleich zur letzten Welle im Dezember 2003 sanken Postwurfsendungen, SMS und Internetwerbung am stärksten in der Akzeptanz.

Die beliebtesten Testimonials sind Harald Schmidt (71 Prozent Zustimmung), Günther Jauch und Heidi Klum (je 69 Prozent). Im nach eigenen Angaben ersten deutschen Jugendpanel werden zweimal im Jahr - zuletzt im Juni 2004 - rund 900 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in sechs Ballungszentren befragt. rp
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