Tierschutzorganisation Peta steigt ins Porno-Business ein

Dienstag, 23. August 2011
Viele Prominente - darunter Pamela Anderson - zogen sich für Petas Vegetarismus-Kampagnen aus
Viele Prominente - darunter Pamela Anderson - zogen sich für Petas Vegetarismus-Kampagnen aus

Die Tierschutzorganisation Peta sorgt mal wieder für Aufsehen: In einem Interview mit dem Internetdienst "Huffington Post" bestätigte Peta-Sprecherin Lindsay Rajt die Pläne der Organisation, eine eigene Porno-Seite ins Leben zu rufen. Mit der ungewöhnlichen Maßnahme will Peta für Veganismus werben. Die Homepage soll auf die Domain .xxx enden, die erst kürzlich von der Internet-Verwaltungsbehörde Icann freigegeben worden war und speziell an die Pornoindustrie verkauft wird. Noch verrät Peta keine Details zu den Inhalten des Portals. Laut Sprecherin Rajt wird es dort aber auf jeden Fall nicht-jugendfreie Szenen mit Prominenten und Amateurdarstellern zu sehen geben. Bei allen handele es sich um "Menschen,  die sich außerordentlich leidenschaftlich für Tiere einsetzen und bereit sind alles Nötige zu tun, um auf die Leiden von Tieren aufmerksam zu machen", so Rajt. Scheinbar ist Peta im Kampf gegen die Misshandlung von Tieren mittlerweile jedes Mittel recht: "Wir leben in einer Welt, die rund um die Uhr Nachrichten produziert und wir wissen, dass unsere gewagten Aktionen in der Öffentlichkeit am wirkungsvollsten sind", so Peta-Frau Rajt.

In der Tat hat Peta mit umstrittenen, aber aufmerksamkeitsstarken Kampagnen Erfahrung. In diesem Jahr wollten die Tierschützer in den USA während des Super-Bowl einen Spot schalten, der den Medienhütern jedoch zu heiß war: In dem Spot vollführen Models eindeutige Handlungen mit verschiedenen Gemüsen - der Spot war Teil von Petas "Go Veggier"-Kampagne (Werde Vegetarier). Und im Mai dieses Jahres nutzte die Organisation den Vergewaltigungsprozess um EX-IWF-Chef Dominque Strauss-Kahn, um mit einem Plakat für Tier-Kastrationen zu werben. Der damalige Claim: "Zu viel Sex kann eine schlechte Sache sein." ire
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