Thommy bestätigt: "Gottschalk sucht 'ne Frau"

Dienstag, 13. März 2012
Also doch: Thomas Gottschalk sucht weibliche Unterstützung
Also doch: Thomas Gottschalk sucht weibliche Unterstützung


Das Gerücht ist keines mehr: In seiner Sendung am Montagabend hat Thomas Gottschalk Presseberichte bestätigt, wonach seine Redaktion sich auf die Suche nach einer Co-Moderatorin für  "Gottschalk live" gemacht habe. Unterdessen hat auch die zuständige Produktionsfirma Grundy Light Entertainment Gerüchte kommentiert, wonach die Sendung auf völlig neue Füße gestellt werden soll.
"Es ist richtig: Gottschalk sucht 'ne Frau", verkündete Thomas Gottschalk gestern und bestätigte damit, dass seine Redaktion schon seit geraumer Zeit neue Gesichter gecastet hatte. Es seien bereits "unheimlich viele Bewerbungen" für die Assistenz in seiner Sendung eingegangen, so Gottschalk. Das hinderte den Entertainer jedoch nicht, weiter kräftig die Werbetrommel zu rühren: Demnächst wolle er mit seinem Sidekick - zwischen 30 und 40 solle die gute Frau sein - "im Austausch und Dialog" die Sendung bestreiten.

Grundy LE-Chefin Ute Biernat
Grundy LE-Chefin Ute Biernat
Zuvor hatten immer wieder Gerüchte die Runde gemacht, wonach das Sendekonzept von "Gottschalk live" kräftig umgekrempelt werden solle: In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel", dass in internen Testsendungen diese Woche diverse neue Konzepte ausprobiert werden sollten. Die Anzahl der prominenten Gäste und die Tagesaktualität der Sendung stünden demnach auf dem Prüfstand. Ute Biernat, Geschäftsführerin von Grundy Light Entertainment, bestätigt zwar entsprechende Überlegungen, drückt aber gleichzeitig auf die Bremse: Kurzfristig werde es kein vollkommen neues Konzept geben, vielmehr solle sich die Sendung langsam aber stetig weiterentwickeln.

Bereits einen Monat nach Start von "Gottschalk live" hatte sich anhand des Zuschauerzuspruchs gezeigt, dass es bei der Sendung an allen Ecken und Enden hakt. Um den Quotensturzflug des Vorabend-Talks doch noch aufzuhalten, wurde der Medienmanager Markus Peichl als Redaktionsleiter verpflichtet, der einst auch bei "Beckmann" und "Boulevard Bio" die Fäden zog. Kurz vor Dienstantritt hatte Peichl über das fehlende Konzept des Vorabend-Talks geklagt - nun wird seine Handschrift offenbar immer deutlicher.

Bei Grundy versichert man dennoch nach wie vor, dass gewisse Kinderkrankheiten bei der neuen Sendung eingeplant waren: "Von Anfang an war klar, dass es in der werberelevanten Sendezeit am Vorabend im Ersten nicht leicht sein würde, ein neues Format zu etablieren. In Zusammenarbeit mit dem Moderator Thomas Gottschalk wurde ein Show-Konzept geschneidert, das darauf ausgelegt ist, nach und nach perfekt zu sitzen", so Biernat. Dass man es dabei nicht jedem Zuschauer Recht machen könne, liege in der Natur der Sache. ire
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