Thomas Wegerich verlässt Recht und Wirtschaft / Martin Weber übernimmt Gesamtverlagsleitung

Montag, 28. November 2005

Thomas Wegerich, 41, Geschäftsführer und Chefredakteur im Verlag Recht und Wirtschaft in Frankfurt am Main (RuW), einer hundertprozentigen Tochter des Deutschen Fachverlages, Frankfurt am Main, wird den Verlag zum Jahresende 2005 auf eigenen Wunsch verlassen. Thomas Wegerich war vor acht Jahren nach vorheriger Tätigkeit im C.H. Beck Verlag als verantwortlicher Leiter der wirtschaftsrechtlichen Redaktion zum Verlag RuW gekommen. Im Dezember 2001 wurde er in die Geschäftsführung berufen und übernahm zu diesem Zeitpunkt auch die neu geschaffene Position als Chefredakteur. Thomas Wegerich verlässt den Verlag RuW nach einer vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit, für die Gesellschafter und Aufsichtsrat ihm sehr danken. Er zeichnete in der jüngeren Vergangenheit unter anderem verantwortlich für die erfolgreiche konzeptionelle Fortentwicklung des Betriebs-Berater als eine der angesehensten juristischen Fachzeitschriften in Deutschland, für die Neustrukturierung des RuW-Buchverlags, den Ausbau eines Studienbuchprogramms in der UTB-GmbH sowie für den Ausbau des Online-Geschäftes, der "Betriebs-Berater-Seminare" und die Gründung des "Betriebs-Berater-Kongress". Unter seiner Führung gelang auch zu Jahresbeginn der reibungslose Umzug des RuW-Verlages nach Frankfurt am Main und insbesondere die harmonische Integration des Verlages in die Organisationsstrukturen des Deutschen Fachverlages.

Ab Januar 2006 übernimmt Rechtsanwalt Martin Weber, 38, die neu geschaffene Position einer "Gesamtverlagsleitung" des RuW-Verlages. In dieser Funktion trägt er die kaufmännische und redaktionelle Gesamtverantwortung für das Zeitschriften- und Buchprogramm sowie für die weiteren verlegerischen Aktivitäten des RuW-Verlages.

Martin Weber war zuletzt bei Wolters Kluwer Deutschland als Geschäftsbereichsleiter und Prokurist für den Bereich Recht tätig. Davor war er lange Jahre beim Verlag C.H. Beck, München, unter anderem für den Aufbau juristischer Online-Angebote verantwortlich.

Weber berichtet Rolf Grisebach in dessen Funktion als Geschäftsführer des Deutscher Fachverlags, Frankfurt am Main. Grisebach ist bereits seit August 2005 in der Geschäftsführung des Deutschen Fachverlages auch für den Verlag RuW verantwortlich und wird die Geschäftsführung des RuW-Verlages in Personalunion mit übernehmen.

Im RuW-Verlag erscheinen neben dem Wochentitel "Betriebs-Berater" unter anderem monatlich die Fachzeitschriften "Recht der Internationalen Wirtschaft", "Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht", "Kommunikation & Recht" und "Der Steuerberater". Im RuW-Buchverlag erscheinen rund 300 juristische Fachpublikationen, zum Beispiel in der achten Auflage das "Europäische Zivilprozessrecht" von Jan Kropholler. Im Februar 2006 erscheint der lang erwartete "Berliner Kommentar zum Telekommunikationsgesetz" von Franz-Jürgen Säcker. Der Jahresumsatz des RuW-Verlages im Jahr 2005 wird rund 5,5 Millionen Euro betragen.
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