Thomas Heilmann wird nicht in den Aufsichtsrat von Springer wechseln

Freitag, 22. Juni 2001

Scholz & Friends-Geschäftsführer Thomas Heilmann verzichtet zugunsten von Axel Sven Springer, einem Enkel von Axel Springer, auf die Kandidatur für ein Aufsichtsratsmandat des Axel-Springer-Verlags. Ariane und Axel Sven Springer haben von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht und Axel Sven Springer zur Wahl für den Aufsichtsrat nominiert.

Das Vorschlagsrecht steht den Springer-Enkeln nach dem Gesellschaftsvertrag zu. Axel Sven Springer soll an die Stelle des Münchner Rechtsanwalts Gerd U. Freihalter treten, dessen Aufsichtsratsmandat ebenfalls auf dieses Vorschlagsrecht zurückging und durch Niederlegung im März endete.

Gerüchte um eine Kandidatur Heilmanns waren offenbar beim Springer-Konkurrenten "FAZ" nicht gut angekommen. Denn immerhin stammt die vielfach prämierte Imagekampagne der "FAZ" von Scholz & Friends. Die "FAZ" soll Scholz & Friends Berlin schriftlich um eine Stellungnahme gebeten haben.
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