The word on the street: Economist inszeniert überraschende Leseerlebnisse

Dienstag, 04. September 2012
Economist-Kampagne: Print ist nicht tot, die Tragetasche beweist das Gegenteil
Economist-Kampagne: Print ist nicht tot, die Tragetasche beweist das Gegenteil

Ob Printmedien ihre Leser auf die Schnelle informieren oder besser ganz dicke Bretter bohren sollten ist eine im Zeitalter der Digitalisierung immer wieder gestellte Frage. Das Wirtschaftsmagazin "The Economist" stellt sich der Diskussion auf seine eigene Weise: Mit der Werbekampagne "The word on the street" positioniert sich das Blatt als Medium, das die Gier nach Worten zu stillen vermag. So platziert die Zeitschrift Auszüge aus ihren Artikeln nicht nur auf ungewöhnlichen Gegenständen wie Kaffeetassen oder Brötchentüten, sondern auch an unerwarteten Orten wie U-Bahnen, in Kinos oder auf Tragetaschen. "Ein besonderes Leseerlebnis, dort wo niemand damit rechnet, ist ideal, um Menschen mit The Economist in Kontakt zu bringen“, sagt Susan Clark, Group Marketing Director und Geschäftsführerin für Kontinentaleuropa, den Nahen Osten und Afrika. „Die Kampagne führt leidenschaftlichen Lesern die Breite und die überraschenden Leseerlebnisse, die der Economist bietet, vor Augen".

In U-Bahnhöfen begegnen den Passanten unerwartete Botschaften
In U-Bahnhöfen begegnen den Passanten unerwartete Botschaften
Die Werbeoffensive wird in Deutschland in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf zu sehen sein, sie wird durch Abonnement-Marketing-Aktivitäten in lokalen Print- und Online-Medien sowie PoS-Aktivitäten an Kiosken in ganz Deutschland begleitet. Weitere Märkte, in den "The Economist" die Kampagne startet, sind Schweden, Dänemark, Norwegen und die Niederlande. "Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass ein großes und vielfältiges Publikum neugieriger, intellektueller Menschen, die kreativ und aufgeschlossen sind, in den nördlichen Märkten zuhause ist", sagt Will Wilkinson, Managing Director für die nördlichen Märkte der "Economist"-Gruppe. "Vor allem interessieren sie sich für die Welt um sie herum - immer auf der Suche nach neuen Erfahrungen und ungewohnten Perspektiven." ire
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