"The Times" plant betriebsbedingte Kündigungen

Mittwoch, 09. Juni 2010
Die "Times" muss sparen
Die "Times" muss sparen

Das britische Traditionsblatt "The Times" plant betriebsbedingte Kündigungen. Nur 40 Angestellte haben das Abfindungsangebot angenommen. "Das reicht jedoch nicht, um unsere jährlichen Redaktionskosten um zehn Prozent zu reduzieren", sagte Herausgeber James Harding gegenüber der Tageszeitung "The Guardian". Laut dem Bericht sollen rund 20 weitere Stellen gestrichen werden. Innerhalb von 48 Stunden sollen die Mitarbeiter erfahren, welche Positionen gefährdet sind. Dann folgt eine 30-tägige Prüfungsphase. Grund für die Streichungen sind die hohen Verluste des Blattes. Laut "The Guardian" verlieren "The Times" und "Sunday Times" zusammen rund 240.000 Pfund pro Tag.

Im Internet setzt die von Medienmogul Rupert Murdoch kontrollierte "Times" neuerdings auf Paid Content. Seit 1. Juni sind die Web-Auftritte von "Times" (thetimes.co.uk) und "Sunday Times" (thesundaytimes.co.uk) kostenpflichtig. bn
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