Telekom geht auf Medienanstalten zu

Mittwoch, 12. Juli 2006

Die Deutsche Telekom will sich im IPTV-Geschäft selbst beschränken. "Ganz klar, unser Angebot hat Grenzen. Wir wollen kein Medienhaus im Sinne eines Fernsehsenders sein. Wir haben nicht den Anspruch eigene Programme zu produzieren", erklärt Telekom-Vorstand Walter Raizner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Im Vorfeld der Beratung der Landesmedienanstalten erwägt der Konzern, sich einem freiwilligen Verhaltenskodex zu unterwerfen. Die Telekom will in Kooperation mit dem Pay-TV-Sender Premiere die Fußball-Bundesliga im Internetfernsehen zeigen. Diese Pläne sorgten bei den Landesmedienanstalten für Bedenken, da Fernsehen laut Verfassung staatsfrei sein soll. Die Telekom befindet sich zu 37 Prozent in staatlicher Hand. gen
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