Teaserkampagne für "Falling Skies": Pro Sieben lässt Aliens auf die Erde los

Mittwoch, 02. November 2011
Aus dem Kinderbild wird schnell eine bedrohliche Szenerie
Aus dem Kinderbild wird schnell eine bedrohliche Szenerie


Es könnte eines der Serienhighlights des Jahres werden: Am 21. November startet bei Pro Sieben die von Steven Spielberg produzierte Science-Fiction-Serie "Falling Skies". Seit einigen Tagen macht der Sender mit einer Microsite auf das Alienspektakel aufmerksam. Das Grauen kommt auf leisen Sohlen: Wer die Website Fallende-Himmel.de ansteuert, wird zunächst von der Melodie des Weihnachtsliedes "Ihr Kinderlein kommet" begrüßt. Dabei entsteht vor den Augen des Zuschauers eine Kinderzeichnung, die ein Paar vor seinem Haus zeigt. Doch schon nach wenigen Takten mischen sich die ersten bedrohlichen Mißtöne in die Melodie, auch der Text weicht plötzlich von den bekannten Liedversen ab: "Versteckt Eure Kinder, verstecket sie all / Zur Erde wir kommen und finden sie bald". Auch die Idylle auf dem Kinderbild ist nicht von langer Dauer. Am Ende des Intros startet dann der "richtige" Trailer zu "Falling Skies".

Die Serie, bei der Steven Spielberg als Executive Producer fungierte, spielt ein halbes Jahr nach einer Invasion aggressiver Aliens auf der Erde. 80 Prozent der Menschheit wurde vernichtet. Nur kleine Gruppen leisten den Eindringlingen noch Widerstand. Die Serie startete im Juni 2011 beim US-Kabelsender TNT, in Deutschland zeigt der Pay-TV-Sender TNT Serie die Produktion als deutsche Erstaustrahlung. Bei Pro Sieben startet die Serie am 21. November als deutsche Free-TV-Premiere.

Ob die Serie trotz des sehr schnellen Free-TV-Starts und der begleitenden Kampagne für Pro Sieben ein Publikumserfolg wird, wird sich zeigen. Bereits in der Vergangenheit taten sich aufwändige Serienproduktionen im Free TV hierzulande oft schwer, da viele Fans die Serien bereits vorab im Original sehen oder sich illegal im Internet beschaffen. So kam eine der wegweisenden Serien der letzten Jahre, "Lost", bei Pro Sieben nie über allenfalls durchschnittliche Marktanteile hinaus. Die letzte Staffel gab Pro Sieben sogar an den kleinen Schwestersender Kabel Eins ab. dh
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