TNS-Studie: Strategie vor Technik im Social Web

Donnerstag, 09. Februar 2012
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TNS Taylor Nelson Sofres Kommunikationskanal


Für Marketingmanager wird die Frage der Zielgruppen-Relevanz beim erfolgreichen Transfer zu digitalen Kommunikationskanälen immer wichtiger. Dieses Fazit zieht TNS aus Interviews mit 13 Chief Marketing Officers (CMO) internationaler Unternehmen, die jetzt in einem eigenen CMO-Studienreport „The Impact of Digital on Growth Strategies" vorliegen. Statt zunächst potenzielle Online-Schnittstellen zu bestimmen und lediglich zu fragen, wie man sie für die Digitalkommunikation nutzt, sollten Marketingverantwortliche zuerst herausfinden, welche dieser Touchpoints überhaupt dazu taugen, die zentrale Idee der Marke zu vermitteln.

Die Interviews führten die Marktforscher im Rahmen ihrer Studie Digital Life. Diese zeigt unter anderem auf, dass Nutzer sozialer Netzwerke nicht von Marken behelligt werden wollen, sich aber 90 Prozent der Internetnutzer vor Produktkäufen im Netz informieren. Die Marketingchefs sind optimistisch, diese Kluft zu überwinden. Laut CMO-Studienreport gehen sie davon aus, dass sich ihre Unternehmen von der Masse der Beiträge in Sozialen Medien abheben können, wenn sie die Markenidee über die klassischen Medien und die Online-Medien entschieden verfolgen.

Die Sozialen Medien böten die Chance, eine tiefere, persönlichere Eins-Zu-Eins-Beziehung mit Kunden aufzubauen, neue Kunden anzusprechen und zu Käufern zu machen. fo
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