T-Com-Chef Brauner muss wegen Toll-Collect-Debakel gehen

Donnerstag, 25. März 2004

Josef Brauner wird seinen Posten als Vorstand beim Festnetzanbieter T-Com Ende April niederlegen. Die Muttergesellschaft Deutsche Telekom begründet den Schritt damit, dass der Name Brauner "untrennbar mit der Angelegenheit Maut/Toll Collect" verbunden sei. Daher habe sich Brauner zu dem Schritt entschlossen, so das Unternehmen.

Brauner soll dem Konzern künftig als Berater, insbesondere für das T-Com-Auslandsgeschäft, zur Verfügung zu stehen. T-Com soll in Deutschland künftig vom Vorstandsvorsitzenden Kai-Uwe Ricke kommissarisch geleitet werden. Die Auslandsaktivitäten werden vom stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Gerhard Eick kommissarisch geführt. Für das Geschäftsfeld Toll-Collect ist Konrad F. Reiss zuständig. mas
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