Süddeutscher Verlag will 2003 zurück in die schwarzen Zahlen

Donnerstag, 07. August 2003

Die flaue Konjunktur hat dem Süddeutschen Verlag im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen beschert. Nach 2001 (minus 43,9 Millionen Euro) müssen die Münchner für 2002 einen Jahresfehlbetrag von minus 76,6 Millionen Euro ausweisen. Trotz weiter sinkender Umsätze rechnet die Geschäftsführung 2003 mit einem deutlich positiven Ergebnis vor Steuern Zinsen und Abschreibungen.

"Schon das 1. Halbjahr zeigt beim Ebitda einen turn around gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 26 Millionen Euro, womit wir jetzt bei dieser Kennzahl wieder zweistellig im positiven Bereich liegen" sagt Hanswilli Jenke, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags. Die Rückgänge bei den Anzeigen fielen in diesem Jahr geringer aus. Zudem zeigten die Restrukturierungsmaßnahmen erste Erfolge, ergänzt Geschäftsführer Klaus Josef Lutz. Auch die Umsatzerlöse blieben 2002 mit 719,9 Millionen Euro (Vorjahr: 808 Millionen) deutlich hinter den Erwartungen zurück. Allein das Flaggschiff "SZ" verbuchte einen Umsatzrückgang um 50,9 Millionen Euro auf 297,2 Millionen Euro. he
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