Süddeutscher Verlag schreibt wieder schwarze Zahlen

Freitag, 07. Mai 2004

Mit 600.000 Euro im Plus schließt der Süddeutsche Verlag das Geschäftsjahr 2003 ab. Im Vorjahr lag der Jahresfehlbetrag noch bei 76,6 Millionen Euro. Der Umsatz sank von 719,9 Millionen Euro im Jahr 2002 auf 625,4 Millionen Euro. Ein Teil des Rückgangs geht dabei auf den Verkauf von Frankenpost und Medical Tribune Japan zurück. Ohne diese Sondereffekte beläuft sich der Umsatzeinbruch, der vor allem aus dem flauen Anzeigengeschäft resultiert, auf rund 45 Millionen Euro.

Die Vertriebsumsätze im Zeitungsgeschäft dagegen sind um rund 10 Millionen Euro gestiegen. „Wir haben unser Ziel erreicht, aus den roten Zahlen zu kommen und verwirklicht, was wir im Sommer vergangenen Jahres angekündigt haben: ein deutlich zweistelliges positives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen“, freut sich Hanswilli Jenke, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags. In diesem Jahr soll das Restrukturierungsprogramm konsequent fortgesetzt werden. „Zusatzerlöse, neue Objekte und neue Wege bei der Vermarktung unserer Qualitätsprodukte", stehen dabei auf der Agenda von SV-Geschäftsführer Josef Lutz ganz oben. sch
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