Süddeutscher Verlag profitiert von Grundstücksdeal

Montag, 25. April 2005

Der Süddeutsche Verlag hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 37,1 Millionen Euro erwirtschaftet (2003: 0,6 Millionen Euro). Die Umsatzrendite vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen beläuft sich auf rund 5 Prozent. Angestrebt sind, so Geschäftsführer Hanswilli Jenke, mittelfristig 10 Prozent. Die Umsätze stiegen um 6,3 Prozent auf 664,8 Millionen Euro (2003: 625,4 Millionen Euro), wobei das Anzeigengeschäft um 5,7 Prozent, der Zeitungsvertrieb um 2,3 Prozent und der Vertrieb von Büchern und Zeitschriften um 19,8 Prozent zulegten. Die Eigenkapitalquote lag am 31. Dezember 2004 bei rund 36 Prozent.

Zur Verbesserung von Ergebnis und Cashflow hat offensichtlich vor allem der Verkauf des Verlagsareals in der Münchner Innenstadt beigetragen. Im Bereich Nebengeschäfte konnte die "Süddeutsche Zeitung" die SZ-Bibliothek etwa 80.000mal komplett verkaufen. Insgesamt setzte der Verlag mehr als 10 Millionen Bücher ab. Von der im März gestarteten 50-teiligen DVD-Filmreihe wurden bisher 20.000 komplett bestellt und etwa 600.000 DVDs verkauft. Zur Bilanzsituation des Fachinformationsbereichs wurden keine konkreten Zahlen genannt. Allerdings habe dieser Unternehmensteil insgesamt einen positiven Ergebnisbeitrag liefern können. nr
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