Süddeutscher Verlag: Landgericht München weist Klage der SWMH ab

Dienstag, 17. April 2007

Der Weg für den Verkauf des Süddeutschen Verlages ist frei. Das Landgericht München wies heute die Klage der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) gegen eine Buchprüfung bei dem Verlag ab. Damit ist die SWMH mit ihrem Versuch gescheitert, den Miteigentümern die Vorbereitung des Verkaufs gerichtlich verbieten zu lassen. Die schwäbische Medienholding, die mit 18,75 Prozent am Süddeutschen Verlag beteiligt ist, macht ein Vorkaufsrecht geltend und wirft den Miteigentümern vor, lediglich den Wert des Verlages in die Höhe treiben zu wollen. "Die wollen keinen fairen Wert, die wollen verzocken", sagte SWMH-Anwalt Thomas Trölitzsch in einer Prozesspause gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Vier der fünf Eigentümerfamilien haben nun die Wirtschaftprüfungsgesellschaft KPMG damit beauftragt, Verkaufsunterlagen für potenzielle Interessenten anzufertigen. dh

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