Süddeutsche Zeitung und Verlagsgruppe Milchstraße auf Sparkurs

Dienstag, 11. Dezember 2001

Nach der Verlagsgruppe Handelsblatt, der FAZ-Gruppe und anderen Zeitungshäusern muss nun auch die "Süddeutsche Zeitung" die Sparstrümpfe anziehen. Aufgrund des allgemeinen Anzeigeneinbruchs, der für die "SZ" im Stellenmarkt Einbußen im Seitenvolumen von etwa 50 Prozent zur Folge hatte, will das Blatt mit diversen Maßnahmen die Kosten um 10 Prozent senken. Dazu gehört eine Wiederbesetzungssperre und Altersteilzeit-Modelle.

Auch die Verlagsgruppe Milchstraße (unter anderem "Fit for Fun" "Max", und "TV Spielfilm") unterzieht ihr Budget angesichts der anhaltenden konjunkturellen Schwächephase einem Fitnessprogramm. Die Hamburger wollen ihre Personaldecke im Overhead-Bereich, unter anderem also die Bereiche Verwaltung und Controlling, um rund 50 Stellen ausdünnen.

Auch hier gilt eine Wiederbesetzungssperre. "Auf keinen Fall gibt es einen Einstellungsstopp", betont Unternehmenssprecherin Yvonne von Stempel.
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