Studie zum "Big Brother"-Phänomen erklärt Hintergründe

Freitag, 10. August 2001

Nachdem das Interesse an der Endemol-Containershow "Big Brother" mehr als ein Jahr nach dem Start der ersten Staffel auf RTL 2 merklich geschwunden ist, legt die UVK Verlagsgesellschaft nun gemeinsam mit der IP Deutschland die umfangreiche Studie "Hundert Tage Aufmerksamkeit" vor. Untertitel des Readers von Karin Böhme-Dürr und Thomas Sudholt ist "Das Zusammenspiel von Medien, Menschen und Märkten bei "Big Brother'". Böhme-Dürr ist Professorin für Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Sudholt arbeitet als Geschäftsleiter Research bei der IP Deutschland.

Gemeinsam mit Forschern, Medienkritikern, Journalisten und Insidern aus der TV-Branche beleuchten die Autoren die Auswirkungen von "Big Brother" auf Märkte und Gesellschaft. Unter anderem erläutert RTL-2-Kommunikationschef Conrad Heberling die Marketingstrategie des Senders, Alexandra Dolff und Susanne Keuneke befragten die Kandidaten zu ihren Erlebnissen und Medienkritikerin Klaudia Brunst analysiert, wie ihre Kollegen mit dem Phänomen umgegangen sind. Die Studie ist unter der ISBN-Nummer 3-89669-432-5 im Buchhandel zu erstehen.
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