Studie soll Auswirkungen der Haushaltsabgabe untersuchen

Dienstag, 16. April 2013
Die neue Haushaltsabgabe erregt die Gemüter (Foto: Marek Gottschalk - Fotolia.com)
Die neue Haushaltsabgabe erregt die Gemüter (Foto: Marek Gottschalk - Fotolia.com)


Der Streit um die Auswirkungen der neuen Rundfunkgebühr soll durch eine tragfähige wissenschaftliche Studie geklärt werden. Am kommenden Mittwoch treffen sich in Berlin Vertreter von ARD, Beitragszentrale, Unternehmen, Kommunen und Kirchen. Bei dem Treffen sollen unter anderem die Rahmenbedingungen für eine Untersuchung der Haushaltsabgabe geklärt werden. Die Studie soll die Auswirkungen der seit Anfang des Jahres geltenden Haushaltsabgabe möglichst neutral untersuchen, berichtet das "Handelsblatt", dem die Einladung zu dem Treffen vorliegt. Die Methodik der Analyse sei bei den Teilnehmern allerdings "höchst umstritten", berichtet die Zeitung. Mit der Durchführung der Studie wurde das Berliner Institut E.C.A. Economics beauftragt.

Die neue Haushaltsgebühr stößt vor allem bei Einzelhandelsunternehmen und Kommunen auf Kritik. Unternehmen mit zahlreichen Filialen müssen deutlich mehr bezahlen als zuvor. Unter anderem die Drogeriekette Rossmann hat daher Klage gegen die Abgabe eingereicht. Ein Rechtsgutachten im Auftrag des Handelsverbands Deutschland hält die Gebühr sogar für verfassungswidrig. dh
Meist gelesen
stats