Studie: Zahlungsbereitschaft für Handy-Mehrwertdienste ist hoch

Montag, 10. Februar 2003

Die Mehrzahl der potenziellen Nutzer von Handy-Mehrwertdiensten ist auch bereit, dafür mehr zu zahlen. Dies ergibt eine europaweite Studie des Marktforschungsunternehmens TNS Telecoms, das in Deutschland durch TNS Emnid vertreten wird. Danach interessieren sich rund 21 Prozent der Handy-Nutzer für die so genannten Dienste der 3. Mobilfunkgeneration (3G) wie MMS oder Highspeed-Internet. Rund die Hälfte davon ist bereit, dafür zusätzlich 6 bis 10 Euro monatlich zu zahlen. Zurzeit beträgt die monatliche Handy-Rechnung im Durchschnitt 26 Euro.

Von den Befragten legten 77 Prozent Wert auf das Versenden und Empfangen von E-Mails. Ebenfalls 77 Prozent wünschen sich Bildtelefone. Für 47 beziehungsweise 40 Prozent sind Musikdateien und Videoclips auf dem Handy interessant. Für die Studie wurden 6959 Personen in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Spanien, in der Tschechischen Republik, der Türkei sowie in den Niederlanden befragt.

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