Studie: Wirtschaftskrise treibt Kunden in Online-Shops

Donnerstag, 07. Mai 2009

Die Wirtschaftskrise forciert den Trend zum Online-Shoppen, sagt Ebay. Einer Studie der Ebay Advertising Group nach kauft jeder dritte Online-Shopper wesentlich mehr auf Internetportalen ein als noch vor sechs Monaten. Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut Cross Tab insgesamt 1500 Online-Shopper in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Ein Ergebnis ist, dass 83 Prozent der Deutschen aufgrund von finanziellen Engpässen mehr Zeit bei der Recherche nach Services und Produkten im Netz verbringen als noch vor einem halben Jahr. Warum? 29 Prozent der Online-Kunden gaben an, dass sie im Netz in Ruhe nach dem günstigsten Produkt suchen könne. Außerdem lasse sich das Gesuchte bei insgesamt größerer Produktauswahl schneller finden.

Was Werbung auf E-Commerce-Seiten betrifft, gaben 61 Prozent der Käufer an, bewusst auf Anzeigen zu achten, die ihrer konkreten Suchanfrage entsprechen. Zum Vergleich: Auf Social Networks achten der Studie nach lediglich 7 Prozent auf Anzeigen. Vor allem Video-Anzeigen spielen bei der Kaufentscheidung eine geringe Rolle: nur 9 Prozent der deutschen Online-Shopper kauften innerhalb des letzten halben Jahres aufgrund einer Bewegtbild-Anzeige im Netz.

Initialzündung für einen Kauf im Internet sind bei einem Viertel der Befragten (26 Prozent) Anzeigen in den Ergebnislisten von Suchmaschinen und auf E-Commerce-Seiten in speziell gesuchten Kategorien. mh
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