Studie: Website-Betreiber verdienen nur wenig mit E-Commerce

Mittwoch, 16. Oktober 2002
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MIT Onlinewerbung Refinanzierung Deutschland


Nach wie vor tragen die E-Commerce-Umsätze von Websites nur einen kleinen Teil zur Refinanzierung bei - die Unternehmen können sich bislang nicht von der Abhängigkeit von der Onlinewerbung befreien. Dies ergibt eine aktuelle Studie, die vom Kölner Internetdienstleister Sevenval mit Unterstützung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) durchgeführt wurde. Dazu wurden 87 der laut IVW reichweitenstärksten Websites in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse beruhen auf Website-Analysen und Angaben der Unternehmen.

Danach streben Site-Betreiber in der Regel einen Umsatzanteil von 15 bis 20 Prozent aus E-Commerce-Angeboten an. Obwohl bereits einige Unternehmen einen Anteil von einem Drittel erreicht haben, kommen zwei Drittel nicht über 5 Prozent hinaus. Schwerpunktmäßig wird über Kooperationen mit Onlinehändlern gearbeitet - nur 10 Prozent der Website-Betreiber bieten eigene Angebote, etwa aus dem Bereich Merchandising. Bei der Auswahl der E-Commerce-Partner sind die Portale relativ wählerisch: Die überwiegende Mehrheit beschränkt sich auf die Einbindung von nicht mehr als 20 Anbietern. Weitere Infos: www.sevenval.de.

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