Studie: User erinnern sich an Viralspots, aber oft nicht an die Marke

Mittwoch, 15. Dezember 2010
Studie: Ketchum Pleon
Studie: Ketchum Pleon

Virale Videos sind schon längst kein Nischenthema mehr: Unter den 16- bis 34-Jährigen kennen etwa 80 Prozent die Internetfilmchen, und selbst unter den 55- bis 64-Jährigen sind es noch 54 Prozent. Das ergab eine Studie von Ketchum Pleon. Um herauszufinden, welche Filme besonders bekannt sind, wurden den Befragten die Namen von zehn Virals vorgelegt. "Am beliebtesten sind die Evian Babies, die Coke-Mentos-Fontäne und der Trick-Shot von Roger Federer für Gillette", erklärt Frederik Tautz, Business Director Social Media bei Ketchum Pleon. Die rollschuhfahrenden Kleinkinder aus dem Evian-Film kennen 37 Prozent der Befragten.


Allerdings heißt das nicht, dass sich die Befragten ebenso gut an das werbungtreibende Unternehmen erinnern können: Nur 18 Prozent ordneten den Spot der Marke Evian zu, 5 Prozent einem Konkurrenten derselben Branche und 26 Prozent einer völlig anderen Marke aus einer anderen Branche. Etwa die Hälfte der Befragten konnte keine Angabe zum Unternehmen machen.

Virale Videos werden vor allem durch das Fernsehen bekannt gemacht: 38 Prozent der Befragten gaben an, im TV von einem Viral erfahren zu haben. An zweiter Stelle kommen ähnliche Videos, die als Vorschläge bei Videoportalen wie Youtube angezeigt werden (29 Prozent). E-Mails und soziale Netzwerke folgen mit 25 bzw. 21 Prozent - vergleichsweise wenig für die klassischen viralen Verbreitungswege.

Die Studie wurde von Ketchum Pleon in Zusammenarbeit von Research Now durchgeführt, bei der 1006 repräsentativ ausgewählte deutsche Internetnutzer zwischen 16 und 64 Jahren online befragt wurden. Die Befragung fand im November 2010 statt. sw

Studie: Ketchum Pleon
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