Studie: User akzeptieren neue Online-Shopping-Zahlmethoden kaum

Dienstag, 22. Januar 2002

Mit neuen Bezahlsystemen wollen Internet-Unternehmen die Ängste der Verbraucher vor Daten-Missbrauch beim Online-Shopping beseitigen. Doch die Neuentwicklungen stoßen ebenfalls auf Skepsis. Bislang sind Kreditkarten, Überweisungen und Zahlungen per Nachname immer noch die gängigsten Methoden. Dies ergab eine Studie der Universität Karlsruhe. Nur rund 7 Prozent der User nutzen die alternativen Zahlungsmöglichkeiten. "Die neuen Methoden, wie etwa das Bezahlen per Handy oder Wertkarte, sind nicht einfach genug", kommentiert Helga Zander-Hayat von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das Ergebnis der Studie.

Doch auch den üblichen Zahlungsmethoden stehen die Verbraucher distanziert gegenüber. Rund die Hälfte aller Internet-Nutzer, die noch nie online eingekauft haben, denken darüber nach, ob ihre Daten - beispielsweise die Kreditkartennummer - in falsche Hände geraten könnte.
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