Studie: Umsatz im E-Commerce entwickelt sich bei steigender Nutzer-Zahl rückläufig

Freitag, 18. Januar 2002

Die Zahl der Online-Shopper in Europa ist im Vergleich zum Frühjahr 2001 weiterhin angestiegen. Das Wachstum des mit E-Commerce erzielten Umsatzvolumens entwickelte sich in den einzelnen Ländern jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungsinstitut Gfk regelmäßig unter dem Titel "Webgauge" veröffentlicht.

Danach haben zwischen Mai und Oktober 2001 rund 52 Millionen User in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden im Internet eingekauft. In dem Halbjahr zuvor waren es nur rund 41 Millionen. Großbritannien weist neben Deutschland die meisten E-Consumer auf. Dort stieg das Umsatzvolumen um fast 30 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. In Deutschland hingegen fiel es um über 33 Prozent auf weniger als eine Milliarde Euro zurück.

Auch in Belgien und den Niederladen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Auf niedrigem Niveau stiegen die in Frankreich und Spanien erzielten Marktvolumina. Für die Studie befragt wurden rund 1000 Internet-Nutzer pro Land.
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