Studie: Radiowerbung kommt auch unterbewusst an

Donnerstag, 25. März 2010
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Radiospots erreichen die Hörer auch dann, wenn diese dem Hörfunkprogramm nicht ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Dies geht aus der Studie "Per Autopilot zum Werbeerfolg " von AS&S Radio und Radiozentrale hervor, die HORIZONT exklusiv vorliegt. Die zweiteilige Untersuchung befasst sich sowohl mit der Wirkung von Radiowerbung auf eine implizite Kaufentscheidung, als auch auf die Steigerung des Markenwertes. Das Ergebnis: Auch wenn Radiohörer sich intensiv auf andere Dinge konzentrieren und das Medium nur begleitend nutzen, lassen sich beide Werte steigern. Am Beispiel der Marke Flensburger weist die Studie nicht nur einen allgemeinen Imageanstieg nach, sondern zeigt auch, dass sich selbst Konsumenten anderer Biermarken beim unterbewussten Hören von Radiospots beeindrucken lassen. Sie bewerteten einzelne abgefragte Belohnungsmerkmale nach dem Spotkontakt um bis zu 19 Prozentpunkte höher, als ohne Spotkontakt.son

Report Hörfunkmarketing I

Den kompletten Report zum Thema "Hörfunkmarketing I" können Sie hier im PDF-Format für 5,80 Euro (zuzüglich MwST) bestellen.

Mehr zu den Studienergebnissen können Sie im Report "Hörfunkmarketing", HORIZONT 12/2010, nachlesen. Schwerpunkte des Reports sind außerdem die Hörfunk-MA und die Auswirkungen, die die breitere Ausweisung der Grundgesamtheit hat, sowie die Probleme im Privatradiomarkt, der stark unter der Werbekrise leidet. Zudem berichtet das Special über den Streit der Vermarkter von Web-Radio über eine einheitliche Währung und die Hoffnung der Sender auf höhere Reichweiten durch Mobile-Apps.

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