Studie: Onlinewerbung legt in den USA wieder zu

Freitag, 13. Juni 2003

Die Onlinewerbeumsätze sind in den USA im 4. Quartal 2002 wieder angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die von Interactive Advertising Bureau and Pricewaterhouse Coopers veröffentlichte Studie über die Internet-Werbeumsätze 2002.

So stiegen die Umsätze gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres von 1,5 auf 1,6 Milliarden Dollar an, das Plus gegenüber dem 3. Quartal 2002 lag sogar bei neun Prozent. Im Gesamtjahr 2002 beliefen sich die Umsätze insgesamt auf 6 Milliarden Dollar, was einen Rückgang von 16 Prozent gegenüber 2001 bedeutet.

Während Bannerwerbung und Sponsorship gegenüber auf 2001 zurückgegangen sind, konnte das Suchmaschinen-Marketing um 11 Prozent deutlich zulegen. Die meisten Online-Werbeumsätze wurden nach wie vor im Konsumenten-Segment erzielt (32 Prozent), Computer und Finanzdienstleistungen folgten mit jeweils 18 und 13 Prozent.

Vorherrschend blieb auch 2002 die Abrechnung nach dem TKP-Modell mit einem Anteil von 45 Prozent, gefolgt von erfolgsbasierten Abrechnungsmodellen, die um 12 Prozentpunkte auf 21 Prozent zulegten, und Mischmodellen (34 Prozent).

Die Studie wird seit 1996 durchgeführt und zweimal im Jahr veröffentlicht. mas

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