Studie: Onlinefinanzdienstleister müssen Kooperationen zielgerichteter wählen

Donnerstag, 20. September 2001

Der Trend zu Kooperationen im Finanzdienstleistungsbereich hält an: 81 Prozent der im Rahmen einer Forrester-Studie befragten Produkthersteller, Vermittler und Finanzportale im deutschsprachigen Raum gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten mehr Partnerschaften als im Vorjahr abgeschlossen zu haben. Produktvermittler gehen mit durchschnittlich 27 Partnern, die 41 Prozent des Umsatzes generieren, am häufigsten Kooperationen ein. Finanzportale erzielen im Schnitt mit 14 Partnerfirmen 31 Prozent und Banken sowie Broker mit sechs Vertriebspartnern 8 Prozent ihres Umsatzes. Die Mehrheit der befragten Unternehmen möchte die Anzahl ihrer Kooperationen bis 2003 verdoppeln.

Allerdings sind Partnerschaften bislang nicht immer von Erfolg gekrönt: Forrester Research zufolge gehen Onlinedienstleister zu oft unsystematische Partnerschaften ohne einen zuvor definierten Zweck ein. Als Beispiele für eine unpassende Zusammenarbeit führen die Frankfurter Marktforscher den Verkauf von Babyphones auf Versicherungsmakler-Seiten oder Lotto-Angebote bei Online-Banken an.
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