Studie: Online-Wahlen sind für jeden zweiten Deutschen denkbar

Donnerstag, 29. August 2002
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Stimmeabgabe SevenOne Media Forsa


Mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Deutschen kann sich eine Stimmabgabe über das Internet vorstellen. Das gilt vor allem für die jüngeren Wähler: Zwei Drittel der 18 bis 49-Jährigen hält eine Online-Wahl für denkbar. Von den Nicht-Wählern können sich 57 Prozent vorstellen, ihre Stimme im Netz abzugeben. Das ergab die Studie @facts, die der Online-Vermarkter Sevenone Interactive jährlich vom Marktforschungsinstitut Forsa erheben lässt.

Einen ersten Schritt in Richtung Online-Wahl stellen die so genannten elektronischen Wahlurnen dar, die in einigen Pilot-Projekten bereits eingesetzt werden. Das System, bei dem der Wahlberechtigte an einem Computer in der Wahlkabine seine Entscheidung per Knopfdruck trifft, soll schnellere Wahlergebnisse und minimale Fehler bei der Auszählung gewährleisten. Ein solches Verfahren würden rund 54 Prozent der Wahlberechtigten begrüßen.
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