Studie: Online-Shopping hat Zukunft

Montag, 13. November 2000
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Marktforschungsunternehmen Europa Schweden Frankreich


Trotz Pleiten von Online-Shops hat das Marktforschungsunternehmen Jupiter Research dem Internet-Shopping in Europa eine gute Zukunft vorhergesagt. Das Tochterunternehmen von Jupiter MMXI hat insgesamt 19.000 Erwachsene in den sieben Internet-stärksten Ländern Europas zu ihrer Online-Erfahrung und ihrem Kaufverhalten im Internet befragt. Dabei wurden die Internetnutzer nach ihrem Erfahrungsgrad in drei Kategorien eingeteilt:

  • Newbies sind seit einem Jahr oder kürzer online
  • Intermediates besuchen das Internet seit ein bis zwei Jahren
  • Veterans nutzen das Internet seit mehr als zwei Jahren

Newbies sind momentan rund ein Viertel der User in den befragten Ländern, Intermediates stellen mit 49 Prozent die größte Gruppe der Internet-Gemeinde dar und die Veterans bringen es auf 27 Prozent. Die Newbies und Intermediates nutzen das Intenet meist für einen virtuellen Schaufensterbummel und kaufen nur wenig und zu geringen Beträgen online. Die Veterans sind mutiger und geben häufiger und mehr Geld im Internet aus. Demnach sind E-Konsumenten am Anfang vorsichtig, mit zunehmender Erfahrung beim Online-Kauf wird auch mehr Geld im Internet ausgegeben.
Weiter fanden die Analysten heraus, dass erfahrene Onlinekäufer auch immer teurere Gegenstände bestellen würden. In Schweden, wo bereits über die Hälfte der Bevölkerung online sei, gebe ein Nutzer durchschnittlich 1.043 Euro beim Online-Shopping aus. In Frankreich dagegen, wo nur etwa 20 Prozent das Internet nutzten, belaufen sich die Ausgaben nur auf rund 520 Euro.

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