Studie: Online-Banken überzeugen nicht

Donnerstag, 03. August 2000
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Großbritannien Schmidt


Online-Banken haben es schwer, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Lediglich 7 Prozent der Befragten in Großbritannien schenken Online-Banken Vertrauen, 75 Prozent bervorzugen nach wie vor Filialbanken. 14 Prozent vertrauen weder einer Online- noch einer traditionellen Bank. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage, die das Institut Identity Consultants Henrion, Ludlow & Schmidt (HSL) in Großbritannien durchgeführt hat. Insgesamt wurden Ende Mai 1000 britische Personen ab 18 Jahre befragt. Danach können sich jüngere Verbraucher eher mit Online-Banking identifizieren. 12 Prozent der Befragten unter 35 Jahren vertrauten Online-Banken mehr als herkömmlichen Banken, während es nur 5 Prozent bei über 35-Jährigen und 3 Prozent bei über 65-Jährigen sind. Dieses Ergebnis bestätigt auch, dass laut Studie Personen ohne Internetzugang wenig Vertrauen in Online-Banken aufbringen können. Auch wenn Internetnutzer eine größere Affinität zu den Internetangeboten hätten - 15 halten Online-Banken immerhin für vertrauenswürdig - seien sie doch die größten Skeptiker, so die Studie: Rund 20 Prozent der befragten Internetnutzer halten weder Online- noch Filialbanken für vertrauenswürdig.
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