Studie: Nutzer von Videoportalen haben nichts gegen Bannerwerbung

Mittwoch, 06. Februar 2008

Internet User akzeptieren die Refinanzierung von Clip-Sites durch Werbung. So lautet ein zentrales Ergebnis einer Studie von Seven-One Media und Accenture. Die Unternehmen stellten Auszüge daraus bereits auf den Münchner Medientagen im vergangenen November vor, jetzt liegen die kompletten Ergebnisse vor. Der Untersuchung zufolge akzeptieren mehr als die Hälfte der befragten Internetnutzer Banner, Spots oder Links auf Videoportalen, gut ein Drittel schauen sich die Werbeformen sogar gezielt an. Youtube, Clipfish und Co nehmen dabei eine Sonderstellung zwischen Fernsehen und Internet ein:

"Die Kombination aus aktiver Zusammenstellung der Inhalte und passiver Rezeptionshaltung befriedigt das Bedürfnis der User nach spontaner Ablenkung wie kein anderes Medium", erläutert Gerald Neumüller, Deputy Director Research bei Seven-One Media in München, die Spezifik von Videoportalen. Diese seien kein Ersatz-, sondern ein Zusatzmedium. Bereits 60 Prozent der befragten Internetnutzer sehen sich zumindest gelegentlich Videoclips im Web an. Knapp die Hälfte meinen, in ihrer Nutzung konstant zu bleiben, 29 Prozent wollen ihren Konsum noch steigern.

Die Basis der Erhebung bilden 840 Telefoninterviews mit Internetnutzern zwischen 14 und 49 Jahren. Die Studie "Videoportale in Deutschland. Im Spannungsfeld zwischen Fernsehen und Internet" ist kostenlos erhältlich und kann unter kerstin.ebser@sevenonemedia.de bestellt werden. jf

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