Studie: Nur die Hälfte der Internetnutzer geht zu Hause online

Mittwoch, 12. September 2001

Von den deutschen Internetnutzern gehtn mit 57 Prozent nur etwa die Hälfte von zu Hause ins Netz. Die übrigen 43 Prozent nutzen das Internet am Arbeitsplatz oder surfen über andere Zugangsorte. Dies geht aus einer aktuellen Landscape-Studie des Marktforschungsunternehmens Jupiter MMXI hervor, bei der jeweils 5000 Personen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich befragt wurden.

Danach nutzen 61 Prozent der befragten Briten das Internet von zu Hause und sind damit Spitzenreiter im Vergleich der drei untersuchten Länder. Die Franzosen bilden hier mit knapp 51 Prozent das Schlusslicht.

Bei der Nutzung des World Wide Web am Arbeitsplatz ist das Bild einheitlicher: Mit 32 Prozent der Briten, 30,8 Prozent der Deutschen und 30,3 Prozent der Franzosen hat in allen drei Nationen knapp ein Drittel der Internetnutzer am Arbeitsplatz einen Zugang zum Netz. Dabei muss ein Großteil dieser User (40 Prozent in Deutschland, 45 Prozent in Frankreich und all44 Prozent in Großbrittanien) diesen Zugang mit drei weiteren Kollegen teilen.

Bei der Nutzung von anderen Internetzugängen als zu Hause und am Arbeitsplatz ist das Surfen bei Bekannten oder Verwandten mit 4,1 bis 5,6 Millionen Usern am weitesten verbreitet. Auf Platz 2 sind Schulen und Universitäten mit 2,1 bis 3,6 Millionen Nutzern. Danach folgen Bibliotheken und Internetcafes.
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