Studie: Mediennutzung schwankt zwischen zwei Extremen

Mittwoch, 03. April 2013
Die Studie spürt den Trends in der Mediennutzung nach
Die Studie spürt den Trends in der Mediennutzung nach

User nutzen Medien zunehmend gleichzeitig und vermehrt von unterwegs. Trotzdem wird die Medienbranche auch in Zukunft auf zwei elementare und entgegengesetzte Grundhaltungen ihrer Konsumenten bauen können: Diese erwarten, abhängig von der Situation in der sie sich befinden, entweder Zerstreuung oder Konzentration von den Medienangeboten. Dies ist das zentrale Ergebnis der Studie "Die Zukunft der Medien" der Unternehmensberatung Zukunftsinstitut in Kelkheim. Fünf Autoren haben darin die 15 wichtigsten Mediengattungen vom Buch bis zur App analysiert. Sie unterscheiden "Diffusionsmedien" wie Fernsehen, Social Networks, Digital-Out-of-Home-Medien, Radio oder Comics, die den Nutzern meist der Zerstreuung dienen, von "Fokusmedien" wie Bücher, Videospiele, Kino oder Zeitungen. Erstere benutzen besonders junge User häufig per Second Screen parallel. Bei letzteren sind sie bereit Zeit und Geld zu investieren, um sich ausführlich mit einem Thema zu beschäftigen.

Auslöser und Treiber des medialen Strukturwandels ist laut Studie das Internet. Die Erhebung basiert auf Auswertungen von Studien und Reports von Hochschulen, Agenturen und Verbänden sowie auf Textanalysen von Fachartikeln, Unternehmenberichten und Marktanalysen. Das Zukunftsinstitut gibt es seit 1998. cb
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