Studie: Markenartikler mit erheblichen Defiziten bei der Verlängerung von TV-Kampagnen ins Internet

Donnerstag, 30. April 2009
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Ins Web verlängerte TV-Kampagnen verfehlen oft ihre Wirkung. Nur zwei von 25 TV-Kampagnen mit einem Mediavolumen von rund 25 Millionen Euro wurden konsequent
mit Suchmaschinenmarketing verlängert. Zu diesem Ergebnis kommt die Performance-
Marketing-Agentur Eprofessional in einer Studie, die die TV-Kampagnen großer Markenhersteller im Februar und März analysiert hat. Demnach haben nur Apple und Premiere ihre Werbebotschaft mit Suchmaschinenmarketing gezielt ins Internet verlängert. Laut Untersuchung bucht die Mehrheit der Werbungtreibenden beim Suchmaschinenmarketing allerdings nur ihre eigenen Dachmarken-Begriffe. Beispielsweise Unilever hätte die Werbewirkung zum TV-Spot "Lätta Probiotik" unterstützen können, wenn der Konzern eine Sponsored-Link-Kampagne zum Schlagwort "Abwehrkräfte stärken" geschaltet hätte, glauben die Düsseldorfer. Rund 3000 Suchanfragen pro Monat registrierte Google zu diesem Themenfeld. Auch für Danone wäre es nach Ansicht von Eprofessional sinnvoll gewesen, Deeplinks zum Thema "Verdauungsprobleme" und "Gesunder Darm" zu ihrer TV-Kampagne von "Activia" zu setzen. Rund 10.000 Mal pro Monat suchten User unter diesen Stichworten Informationen. "Es ist höchste Zeit, dass die klassische Werbung die Performance-Marketing-Experten bei der Planung mit einbezieht", sagt Martin Hubert, Geschäftsführer von Eprofessional.  nk
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