Studie: Marken agieren im Social Web ohne Konzept

Mittwoch, 10. November 2010
Facebook alleine reicht nicht für effiziente Kommunikation
Facebook alleine reicht nicht für effiziente Kommunikation

In der Markenkommunikation mangelt es am Zusammenspiel zwischen Facebook, Twitter und Co. Nur ein Bruchteil der werbungtreibenden Unternehmen ist selbst strategisch involviert in Social Media und wenn, dann selten auf mehreren Plattformen gleichzeitig. Zu diesem Urteil kommt eine Untersuchung des Beratungsunternehmen I-Cod in München. Auch gebe es bei vielen Marken Fehleinschätzungen über den Zeitpunkt des Eintritts und der Art und Weise der kommunikativen Einbindung von Social Media. Die Folge: Kaum eine Marke orchestriert seine Aktivitäten im Social Media Umfeld.

Die Untersuchung zeigt unter anderem, dass Twitter-Aktivitäten mit typischen „Ausbrüchen“ von der Dauer maximal eines Tages sowohl vom Volumen als auch von der Tonalität her stark gekoppelt an Facebook sind, wo Themen auf der Zeitskala von einer bis wenigen Wochen aufleben. Auch reiche es nicht, nur möglichst viele Fans (Facebook) oder Follower (Twitter) zu generieren.

Der Anteil der Unternehmensmeldungen an allen Posts oder Tweets zur Marke sei vielmehr entscheidend. Dabei machen die Kunden einen Unterscheid, ob es sich um automatisierte Meldungen handelt, die nicht sehr goutiert werden, oder aber möglichst personalisierte, zeitnahe und konkrete Antworten auf deren Beiträge. ork
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