Studie: Internet-Nutzerzahlen wachsen nur noch schwach

Freitag, 11. Januar 2002

Ende 2001 hat sich der Anteil der Internet-Nutzer an der Gesamtbevölkerung stabilisiert. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, für die die Forschungsgruppe Wahlen Online 1250 Bundesbürger ab 18 Jahre befragt hat. Danach ist die Internet-Nutzerschaft im vergangenen Jahr nur noch geringfügig von 37 auf 41 Prozent gewachsen.

Laut Untersuchung verfügt etwa die Hälfte aller Männer, aber nur jede dritte Frau über einen Zugang. Außerdem ist der Anteil der Internet-Nutzer im Westen Deutschlands immer noch höher als der in den neuen Bundesländern. Auch bezüglich der Altersstruktur hat sich wenig verändert. Das Internet ist laut Untersuchungs-Ergbnissen immer noch eindeutig das Medium der jüngeren Generation. Während von den über 60-Jährigen nur knapp über 10 Prozent vernetzt sind, verfügen von den 25- bis 29-Jährigen fast 70 Prozent über einen Zugang.

Stark verändert hat sich allerdings das Surferverhalten der Internet-User. Vor allem die Bereiche Online-Brokerage und Börseninformatioenen haben laut Studie stark an Attraktivität verloren. Während zu Beginn des Jahres 2001 noch über die Hälfte aller User nach Informationen über das Wirtschafts- und Börsengeschehen im Netz suchten, waren es gegen Ende rund ein Fünftel weniger. Nahzu konstant geblieben sind die Zahlen in den Bereichen Homebanking und Online-Shopping.
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