Studie: Interaktive Mobilwerbung ist erfolgreicher

Freitag, 14. Juni 2013
Interaktive Oreo-Werbung funktioniert besser
Interaktive Oreo-Werbung funktioniert besser


Mobilnutzer wünschen sich Interaktion: Das ist das Ergebnis einer Studie über Werbung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets, die von Comscore, Vibrant Media und Interactive Advertising Bureau (IAB) durchgeführt wurde. Demnach haben Anzeigen, die zum Wischen und Scrollen animieren, eine doppelt so hohe Interaktionsrate wie Banner zum einfachen Anklicken.
Am Beispiel der Keksmarke Oreo wurde in insgesamt fünf verschiedenen Online-Werbeformaten gezeigt, wie mit dem User kommuniziert und so ein Verhältnis zu Markennamen und Botschaft aufgebaut wird. Im Vergleich mit einfachen mobilen Bannern stellte sich heraus, dass die neuen Interaktionsanzeigen des Formats "Mobile Rising Star", die anhand der Studie vorgestellt wurden, deutlich erfolgreicher sind. Fast doppelt so viele User (9,3 Prozent) klickten auf die Wisch- und Scroll-Banner als auf die üblichen Anzeigen (5,2 Prozent). 98,2 Prozent konnten sich zudem an den Markennamen erinnern, bei den alten Bannern waren es nur 83 Prozent. Die Markenbotschaft merkten sich 81 Prozent bei den neuen Mobilanzeigen, lediglich 66 Prozent erinnerten sich an die Botschaft der einfachen Banner.

"Mobile Advertisement hat das Potenzial, ein bevorzugter Kanal für Markenverantwortliche zu werden, um Konsumenten visuell ansprechende Creatives zu liefern. Die Definition der Mobile Rising Stars im Portfolio der IAB-Anzeigenstandards markiert den Wendepunkt, an dem das Versprechen der Großflächigkeit von mobilen Ads eingelöst werden kann", sagt Peter Minnimum, Head of Brand Initiatives bei IAB, zu den Ergebnissen. Nach Minnimum sei dies der nächste Schritt bei der Integration des Kanals, mit dem Publisher, Mediaeinkäufer und Kreativagenturen gemeinsam die Interaktivität und Performance von mobilen Anzeigenkampagnen so steigern könnten, dass sowohl die Konsumenten als auch die Marken davon profitierten. Für die Studie wurden knapp 1600 US-Amerikaner zwischen 18 und 54 Jahren befragt. tt
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