Studie: Immer mehr Onlinehändler erreichen Break-even

Montag, 09. Dezember 2002
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Universität Kiel Krisenstimmung Innovationsforschung


Die deutschen Onlinehändler sind offenbar auf dem Weg der Besserung. Wie aus einer aktuellen Studie des Instituts für betriebswirtschaftliche Innovationsforschung der Universität Kiel hervorgeht, gibt es trotz der aktuellen Krisenstimmung im Jahr 2002 eine ganze Reihe von dynamisch wachsenden Unternehmen, die im Netz Gewinne erzielen. Diese verteilen sich den Angaben zufolge über alle wichtigen Online-Geschäftsfelder: von Büchern über Erotik bis hin zu Reisen, Automobil, Mobile Commerce und Preisvergleiche.

Vor allem Marktplatz- und Maklermodelle sowie thematisch fokussierte Portale haben sich laut Studie am Markt behauptet. Da die meisten der untersuchten Unternehmen ohne Risikokapital die Gewinnschwelle erreicht haben, erwarten die Herausgeber der Studie, dass unabhängig von weiter angespannten Kapitalmärkten bereits im 1. Halbjahr 2003 eine deutlich steigende Zahl von Unternehmen den Break-Even erreichen wird. Für die Studie wurden im Frühjahr 2002 zunächst insgesamt 600 Onlinehändler befragt. Im Anschluss an die allgemeine Befragung wurden Interviews mit den Vorständen von 10 profitablen Unternehmen aus 10 Branchen zu den jeweiligen Geschäftsmodellen durchgeführt.
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