Studie: Im Jahr 2003 führen 60 Prozent der Internetnutzer in Deutschland ein Online-Bankkonto

Mittwoch, 15. März 2000

Europäische Finanzinstitute müssen zur Erschließung des für das Jahr 2003 prognostizierten Online-Marktes von 34 Millionen Bank- und 12 Millionen Anlagekonten umfassende Finanzpakete und detaillierte Anlageverwaltung für Online-Kunden anbieten. Das sei Voraussetzung damit die Hemmschwelle der Verbraucher auch überwunden werden könne. Die Analysten des amerikanischen Marktforschungsinstituts Jupiter Communications prognostizieren für Europa einen drastischen Anstieg der Online-Finanzverwaltung. Danach ist zu erwarten, dass im Jahr 2003 bereits 31 Prozent der europäischen Nutzer ihre Bankgeschäfte per Internet tätigen. Deutschland und Schweden seien laut der Studie die größten Märkte für Online-Banking in Europa. 2003 sollen demnach 60 Prozent und etwa 50 Prozent der Internetnutzer über Online-Bankkonten verfügen. Voraussetzung für das starke Wachstum: "Die Unternehmen sollten ein umfassendes, integriertes Angebot sämtlicher Offline- und Online-Dienste erstellen, das die Verbraucher zur aktiven und effizienten Verwaltung ihrer Privatfinanzen per Internet befähigt", so die Forderung von Evan Neufeld, Vice-President International Reserarch von Jupiter. Dabei raten die Marktforscher den Unternehmen, zur Entwicklung derartiger Dienste mit ihrem etablierten Namen online zu gehen, so nutzten sie konsequent ihren guten Ruf und das Vertrauen der Kunden und vermeideten Verwirrung.
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