Studie: Finanzdienstleister bekommen schlechte Noten für E-Mail-Service

Mittwoch, 27. November 2002

Die meisten Finanzdienstleister in Deutschland bieten ihren Kunden nur unzureichende Beratung per E-Mail. Wie aus der Studie "E-Commerce der Finanzdienstleister III" der Unternehmensberatung Mummert Consulting hervorgeht, wird jede dritte per Mail gestellte Kundenanfrage nicht beantwortet. Zudem ist die Qualität bei drei von vier Antworten unzureichend.

Den Angaben zufolge werden die Unternehmen und Produkte im Web zwar professionell präsentiert. Dennoch mangelt es nach Ansicht der Marktforscher an interaktiven Beratungsunterstützung und einer stärkere Ausrichtung des Web-Auftritts auf die Kundenbedürfnisse. Das Fazit der Studie: Die Finanzdienstleister haben hinsichtlich Antwortgeschwindigkeit und -qualität ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht. Der E-Mail-Service wird von den untersuchten Unternehmen als Mittel zur Kundengewinnung und -bindung nicht ausreichend wahrgenommen.

Für die Studie wurden im Zeitraum von Mitte Juli bis Mitte August 2002 die Web-Auftritte von 200 Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche (Banken, Versicherungen, Finanzvermittler, Finanzportale) anhand von 300 Kriterien untersucht.
Meist gelesen
stats