Studie: Elektronischer Handel als Jobmaschine

Freitag, 15. September 2000
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Jobmaschine Handel Stuttgart-Vaihingen


E-Commerce gilt als die neue Jobmaschine auf dem Arbeitsmarkt. In den kommenden Jahren könnten Hunderttausende neuer Arbeitsplätze entstehen, sollte der Handel übers Internet erst einmal richtig in Schwung kommen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es jedoch laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft im Auftrag der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Stuttgart-Vaihingen auch der Unterstützung durch die Politik. Zu einer aktiven Wirtschaftspolitik, so die Verfasser der Studie "Arbeitsmarkteffekte und Electronic Commerce", gehöre neben der Deregulierung des Kommunikationssektors und einem gut ausgestatteten Telekommunikationssystem beispielsweise auch eine Koordinierungsstelle für E-Commerce-Politik. Diese könne nach amerikanischem Vorbild alle politischen Maßnahmen steuern, die für den elektronischen Handel auf Bundes- und EU-Ebene von Belang sind. Gleichzeitig müsse der Informationsstand über die neuen Technologien mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungskursen in Betrieben oder Volkshochschulen verbessert werden, um möglichst viele Bürger fit für Internet und E-Commerce zu machen, heißt es in der Studie.
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