Studie: E-Commerce braucht einheitliche Bezahlstandards

Freitag, 22. August 2003

Das Marktforschungsinstitut Europressedienst hat im Auftrag der Postbank eine Studie zum Thema "Elektronische Bezahlsysteme für Online-Händler" bei 1500 Unternehmen durchgeführt.

Danach könnte der Online-Handel noch stärkere Zuwächse verzeichnen, wenn es im Netz bereits einheitliche Standards für elektronisches Bezahlen gäbe. Die große Vielfalt an unterschiedlichen Bezahlsystemen führt sowohl beim Händler als auch beim Kunden zu Verunsicherungen. Dabei ist die mangelnde Erweiterbarkeit und Kompatibilität neben den fehlenden einheitlichen Standards eines der Hauptprobleme. 40 Prozent der Befragten greifen zudem auf ein individuell programmiertes Produkt zurück und nutzen keine gekaufte Standardsoftware. Dem Kunden fällt es somit schwer, zu den ständig neuen Systemen Vertrauen aufzubauen. Am beliebtesten ist daher noch immer die Bezahlung per Nachnahme (65,2 Prozent), gefolgt von der Rechnung mit 48,8 Prozent.

Die Händler sollen laut Studie bei der Auswahl eines Bezahlsystems Schlüsselfaktoren beachten wie modular aufgebaute Systeme, die einfach zu handhaben sind und leicht in bestehende Lösungen integriert werden können. kj
Meist gelesen
stats